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Das Verfahren zur Sicherung und Sanierung
der ehemaligen Rieselfelder bei Berlin-Buch
| Ab April 1998 wurden
zuerst in einem Pilotprojekt (HOFFMANN et al. 1998, 1999,
2000) 44.000 m3 Geschiebemergel auf einer
Gesamtfläche von 12 ha ausgebracht, das entspricht
einer Schichtdicke von etwa 35 cm. Der Mergel stammte
von den Baumaßnahmen zur Verlängerung der U-Bahnlinie 2
nach Pankow. |
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| In vorangegangen
Laborversuchen wurde ein Mischungsverhältnis des
Mergels mit dem kontaminierten Rieselfeldboden im Verhältnis
1:1 als optimal ermittelt. Mit einer Verzögerung
von etwa 4-6 Monaten wurden die Teilflächen
bis in eine maximale Tiefe von 80-90 cm gefräst,
um dieses Mischungsverhältnis zu erreichen. Die Überdeckungsdauer
von 4-6 Monaten ist nötig, um den dominierenden
Queckenbestand wirkungsvoll zu unterdrücken. Nur
durch ein Ausfaulen der Quecke kann sich nach dem Fräsen
eine artenreichere Vegetations entwickeln. |
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Die
Frästiefe wurde so eingestellt, dass im Unterboden
vorhandene Klärschlammbänder mit durchmischt
und im gesamten Bearbeitungshorizont verteilt wurden.
Nur durch ein Einmischen des Bodenmaterials kannte eine
nachhaltige Sicherung erreicht werden, da sich die hochbelasteten
Klärschlammschichten in einer Tiefe von ca. 20-40 cm
befinden und ohne Durchmischung niemals der Kontakt
zwischen Tonmineralen und Schwermetallen hergestellt
würde und somit die Gefahr der Schadstoffverlagerung
weiter bestanden hätte. Im Bild links sind zwei
Bodenprofile
dargestellt, die den Zustand Vorher
und Nachher
verdeutlichen sollen.
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